Flyer Herbst 2018 vorne

Flyer Herbst 2018 hinten


Informationen zu den Referenten und den Inhalten

Musikalische Einstimmung

Saori Miyazaki (*1984)

Geboren in der Schweiz. In der Jugendzeit Klavierunterricht, ausserdem in Clavichord, Fortepiano und Cembalo. 2007 Diplom als Musiklehrerin an der Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau. 2010 Master of Arts in Musikalischer Performance an der Hoch­schule für Musik in Basel. Unterricht, Studium und Meisterkurse bei Ruth Jeker, Jelena Dimtrijević, Jean-Jacques Dünki, Vitali Berzon, Sébastien Risler, Tobias Schabenberger, Stephan Möller, Leonid Brumberg u.a. Seit 2010 Klavier­lehrperson an der regionalen Musikschule in Liestal in Baselland. Seit 2017 im Vorstand der EPTA Schweiz.

„Komponieren: mein Hobby - Das Interpretieren und Unterrichten habe ich jahrelang studiert, zu komponieren aber nicht. Da darf ich ganz Kind sein: unerfahren, naiv und neugierig. Ich glaube, etwas zu kreieren ist ein Grundbedürfnis des Menschseins.“                                       Saori Miyazaki

 

The Singing, Bleak Landscape (August 2018)

„The dust is dancing in the air disappearing into nowhere.“

Inner Dialogue (August 2017)

„Somewhere between lonely happiness and sweet solitude, there is an unstoppable flow leaving behind a touch of deep taste...“

 

Brigitte Bryner-Kronjäger

Flötistin und Didaktikerin, jahrelange Lehrtätigkeit am Konservatorium Zürich, als Professorin an der Zürcher Hochschule der Künste, sowie am Winterthurer Institut für aktuelle Musik. Konzert- und Unterrichtstätigkeit im In- und Ausland. Publikationen: „Üben ist doof“ (Peter Schwarzenbach / Brigitte Bryner-Kronjäger), „Querfeldein“, „Treff­punkt Unterricht“, „Mein Sprung ins Spiel“. Mitglied der Fach­kommission der Stiftung Schweizerischer Jugendmusikwettbewerb. 

 

Brigitte Bryner-Kronjägers jüngstes Buch Mein Sprung ins Spiel. Über die Wechsel­wir­kung von Vorspielen/Vorsingen und Üben darf als Résumé ihres Schaffens gelten. Es ist zugleich Grundlagenbuch, Lehrbuch fürs Studium, Arbeitsbuch, praktische Anleitung und Nach­schlage­werk für die Unterrichtspraxis und für Auftritte. Die Autorin bedient sich darin des Bildes eines Musikhauses mit Spiel-, Übe-, Rhythmuszimmer, Gruppenraum und Konzert­saal. Zunächst wird das Kontinuum von Lernen und Spielen anhand der liegen­­­den „Acht“ verdeutlicht, welche die Wechselwirkung der beiden Tätigkeiten symbolisieren soll. Das Spiel wird demnach nicht allein als Erfüllung und Ziel der Vorbereitung gese­hen, sondern es ist ebenso Vorgabe zu erneutem Üben.

Niklaus Rüegg in der Schweizer Musikzeitung 9/10 2018, mit freundlicher Erlaubnis (gekürzt)

 

 

Daniel Hellbach

wurde am 2. Februar 1958 in Olten geboren. Er wuchs in Dulliken auf und verbrachte seine Schulzeit dort. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er an der dortigen Musikschule. Nach einer kaufmännischen Lehre studierte er am Konservatorium Luzern und schloss 1986 mit dem Klavierlehrdiplom bei Grazia Wendling ab. Bereits nach dem Studium veröffentlichte er Komposi­tionen für seine eigenen Schülerinnen und Schüler.  Seit 1997 werden die Kompositionen beim Acanthus Verlag veröffentlicht. Mittlerweile sind über 90 Hefte für verschiedene Besetzungen und sind in div. europäischen Ländern erhältlich. Er ist als Referent von div. Kursen und Workshops im In- und Ausland tätig und arbeitet als Klavierlehrer an den Musikschulen Dulliken und Trimbach.

 


Jean-Luc Hottinger

Nach seinem Lehrdiplom unter der Leitung von Louis Hiltbrand am Lausanner Konservatorium setzte Jean-Luc Hottinger sein Studium an der Indiana University USA fort, wo er seinen Master bei Edward Auer mit Auszeichnung abschloss. Er nahm an Meisterkursen bei Noël Lee, Jacques Février und Guido Agosti teil. Jean-Luc Hottinger unterrichtet in Lausanne am Conservatoire und an der HEMU.

Kontakt: jean-luc.hottinger@bluewin.ch 

In meiner kurzen Darbietung zeige ich, wie motivierend es für einen Schüler sein kann, in einem Vorspiel zu einem gewählten Thema mitzuwirken. Der Lehrer lässt bei der Themen­wahl seiner Fantasie freien Lauf: ein Komponist, ein Werk, eine Periode, ein Foto (jeder Schüler findet ein Bild, um das Stück zu illustrieren, das er gerade spielt) oder eine Zeichnung können Inspiration sein. All dies hilft dazu, den Anlass gleichzeitig entspannt und festlich zu gestalten. - Ich dokumentiere heute ein Vorspiel rund um den Komponisten Villa-Lobos.

 

Ulrike Wohlwender

Professorin für Klavierpädagogik an der HMDK Stuttgart. (Co-)Autorin klavier­päda­gogischer Lehrwerke (www.1-2-3-klavier.de). Mitarbeit am Zürcher Zentrum Musikerhand der ZHdK (www.zzm.ch).

 

Carolin Schreier

Studium der Schulmusik sowie Bachelor Klavier im pädagogischen Profil an der HMDK Stuttgart. Französischstudium an der Universität Stuttgart. Wissenschaftliche Abschluss­arbeit „Schülervorspiel 3.0 – Zum Musikvermittlungspotential des Klaviervorspiels“.

Von der Skizze zum Bild - Musizierendes Lernen in Klavierstunde und Schülervorspiel

Kreative Erarbeitungswege, die vom Charakter eines Stückes, seinen kompositorischen Strukturen und einem angemessenen Tempo ausgehen, inspirieren Klavier-Spiel auf jeder Stufe des Lernens. Vielfältige Formen des Skizzierens, Variierens und Experimentierens erlauben musikalische Erfolgserlebnisse „unterwegs“ und schärfen die Sinne für differenziertes klangliches Gestalten. Ausgewählte Varianten können darüber hinaus in Schülervorspielen die Ohren der Zuhörer öffnen. Der Schüler wird zum Musikvermittler.

 

Eva Müller

*1962, aufgewachsen in Rümlingen, wohnhaft in Basel, Ausbildung zur Primarlehrerin, Bachelor of Arts / Theater / ZhdK. Seit 1990 freischaffend als Regisseurin, Schauspielerin, Theaterpädagogin an verschiedenen Institutionen (Prof. Ensemble, Chor und Orchester, Musik­schulen, Laienbühnen und Erwachsenenbildung). Gründung des Theater DARUM. Durchführung von mehreren interdisziplinären Projekten im künstlerischen wie auch in animatorischen und sozio­kulturellen Bereich. Lehraufträge an der FHNWS (Theater­pädagogik) und BFS Basel (Fachrichtung Betreuung Kinder). Preisträgerin einiger Schweizer Kulturpreisen. 

 

Patchwork-Programme – Unpassendes zusammenbringen

 Wir befassen uns mit den Begebenheiten und Voraussetzungen eines Schülerkonzertes, die unumgänglich, ja geradezu unumstösslich erscheinen. Welche kreative Vorarbeit und struk­turelle, dramaturgische Vorausplanung können aufgebracht werden, damit Kinder­programme eine neue hörbare Textur erhalten?

 

Podium der Jungen

Silvia Carlin

"Lern- und Übprozess im Unterricht" Ein Weg zum selbstregulierten Üben

Musik-Akademie Basel: Master in Musikpädagogik 2018 und Master of Arts in Music Performance 2016

 

Nikola Pešić

Erste musikalische Erlebnisse am Klavier (eigene Kompositionen aus Ton und Bild)

 

Hochschule der Künste Bern: Master of Arts in Music Pedagogy 2018 und Master of Arts in Music Performance 2016

 

Musikalischer Ausklang

Susanne Lang

Pianistin und Klavierpädagogin absolvierte ihre Masterstudien an der Musikakademie Basel bei R. Buchbinder und J.-J. Dünki.Sie unterrichtet an der Musikschule Brugg AG und am Gymnasium Münchenstein. Eine rege Konzerttätigkeit, CD- Produktionen, Meisterkurse und internationale Jurytätigkeit bereichern ihr berufliches Wirken.

 

Franz Liszt (1811-1886)                    Aus: Années de pèlerinage I (Suisse)  „Orage“ 

Frédéric Chopin (1810-1849)                        Ballade Nr. 1 g- moll op. 23

 

 

Weitere Infos:

Regionale Musikschule Liestal

Bahnhofsplan Liestal